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Am 08.10.2026 trafen sich 13 Bedrohungsmodellierungsbegeisterte von TMC DACH, um gemeinsam eine neue Threat Library aus der Wiege zu heben. Die Idee: Software besteht zu großen Teilen aus wiederverwendbaren Bausteinen. ![]()
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Warum erstellen wir nicht für einige besonders relevante solcher Bausteine Threat Models? Dann können Entwickler:innen sich davon inspirieren lassen!
Gewinnspiel
Als Gewinnspiel verlosten wir 3x1 Onlinekurs Certified Threat Modeling Professional (CTMP) Training von Practical DevSecOps. Danke für die Kooperation! Die glücklichen Gewinner sind Mohamed, Maik und Christoph! Wir wünschen euch viel Spaß und gute Erkenntnisse!
Ein Werkzeug zur Eingabe der Library
Wir begannen damit, das Werkzeug kennenzulernen, das Hendrik extra für diesen Anlass entwickelt hatte. Der Bildschirm ist dreigeteilt:
- Wir sehen links eine Sammlung von Building Blocks, von denen vier vorgegeben waren.
- In der Mitte gibt es zum derzeit selektierten Building Block “Public User Profiles” ein Systemmodell.
- Rechts werden dazu Gefahren und Maßnahmen gesammelt.
Die Veranstaltung fand wie gewohnt auf Deutsch statt, die Zusammenarbeit im Werkzeug aber auf Englisch.
Besonderheiten des Werkzeugs
Das System hat eine barrierearme Mitmach-Grundphilosophie statt komplizierte Pull Request Abläufe. Alles wird in einem Web UI eingegeben. Zunächst wird auf Zusammenarbeit in Veranstaltungen gesetzt.
Auf sonst übliche Diagramme wird verzichtet, um Zeit zu sparen. Stattdessen findet sich ein textuelles Systemmodell, bei dem wir Akteure, Systemkomponenten, Daten und Flüsse hinzufügen können.
Es gibt “Gains”: Was möchte ich überhaupt von diesem Building Block? Warum gibt es z. B. Public User Profiles? Die Idee hier ist, Gefahren zum Scheitern an den eigentlichen Zielen offenkundig sichtbar zu machen - eine Form von Usability Threat Modeling.
Die Gefahren und Maßnahmen sind sehr leichtgewichtig und haben nur einen Kurztext. So können sie schnell eingegeben werden. Da es sich um eine Threat Library handelt, machen wir mit den Maßnahmen nur Vorschläge: Es braucht keine Risikobewertung, Auswahl, was tatsächlich gemacht werden soll, oder Nachverfolgung der Umsetzung.
Gemeinsame Bedrohungsmodellierung von Public User Profiles
Um gemeinsam in Fluss zu kommen besprachen wir das von Hendrik vorbereitete Systemmodell zu Public User Profiles und sammelten dann einige Gefahren und Maßnahmen.
Sammeln von Themen
Bei der Themensammlung stellte sich heraus: Themen haben sehr unterschiedlichen Abstraktionsgrad. Konkrete Features wie “Shopping cart”, “Like feature” oder “Content moderation” standen neben “Multiple tenants” / Multitenancy, “Importing 3rd party APIs” und “Encryption”:
Threat Modeling in Kleingruppen
Drei Kleingruppen gingen in 30 Minuten nach Lust und Laune ausgewählte Themen an: Sie unterzogen Location Tracking, Build Processes und Tags (on content / images) einer Sicherheitsanalyse.
Das Thema Build Processes empfing zwei Teams. Aufgrund einer Kuriosität waren für das zweite Team die Eingaben des ersten Teams nicht sichtbar. Interessant: So können wir jetzt sehen, wie zwei Teams unabhängig voneinander Build Processes modelliert haben.
Hier gibt es die Ergebnisse:
Projektseite
Die fortlaufenden Ergebnisse des Projekts werden hier zur Verfügung gestellt:
Weiter geht’s…
Wir möchten die Arbeit an der Threat Library gerne vertiefen und laden am 12.11.2026 zu einer Fortsetzung ein! Hier geht es zur Anmeldung:


